jpgwebp.de

Methodik

Methodik und Quellen

jpgwebp.de wandelt Bilder lokal im Browser von JPG in WebP um. Die Konvertierung läuft komplett auf Deinem Gerät, kein Server sieht die Datei. Diese Seite erklärt, wie das Tool intern arbeitet und worauf wir achten.

Die Canvas-Pipeline

Wir nutzen die Canvas-API des Browsers, eine seit Jahren etablierte, standardisierte Schnittstelle zur Bildverarbeitung. Sie braucht keine zusätzliche Bibliothek, keinen WebAssembly-Download und keine besonderen Sicherheits-Header. Der Ablauf in drei Schritten:

Der Qualitäts-Regler

WebP komprimiert verlustbehaftet. Der Regler übergibt einen Wert zwischen 0 und 1 an die Canvas-Kodierung: höhere Werte bedeuten bessere Bildqualität und größere Dateien, niedrigere Werte sparen mehr Speicher, können aber sichtbare Artefakte erzeugen. Standard ist 80 Prozent, ein guter Kompromiss für Web-Fotos. Warum das so ist und wie sich der Wert je nach Motiv auswirkt, erklärt der Ratgeber WebP-Qualität und Kompression.

Wie wir die Ersparnis berechnen

Nach der Kodierung vergleichen wir die Größe der WebP-Ausgabe mit der Größe der JPG-Quelle und zeigen die Differenz in Prozent an. Das ist der eigentliche Nutzen der Umwandlung, deshalb steht die Ersparnis im Ergebnis ganz oben. Fällt das WebP in Ausnahmefällen größer aus, etwa bei bereits stark komprimierten oder sehr kleinen JPGs, weisen wir das ehrlich als Zunahme aus. Wie viel WebP typischerweise spart, steht im Ratgeber JPG vs WebP.

Optionales Verkleinern

Du kannst zusätzlich eine maximale Ausgabebreite wählen. Die folgende Tabelle zeigt die Stufen. Die Höhe wird immer proportional zur Originalseite berechnet, und schmalere Bilder werden nie hochskaliert.

StufeBreiteTypischer Einsatz
OriginalunverändertVolle Auflösung behalten (Standard)
Groß1920 pxFull-HD-Web, große Ansichten
Mittel1024 pxBlog-Bilder, Doku
Klein480 pxVorschauen, Thumbnails

Ob WebP für Deinen Anwendungsfall die richtige Wahl ist, klärt der Ratgeber Wann WebP statt JPG.

Transparenz

WebP kann prinzipiell einen Alphakanal speichern, eine JPG-Quelle liefert aber keine Transparenz mit. Das aus einer JPG erzeugte WebP ist deshalb zunächst deckend. Wer einen transparenten Hintergrund braucht, muss das Bild vorher in einem Editor freistellen.

Privacy-Architektur

Wir verarbeiten Deine Datei nur lokal im Browser. Das Bild wird zu einem Objekt im Arbeitsspeicher dekodiert, auf ein Canvas gezeichnet und das Ergebnis als Blob zurückgegeben. Es gibt keinen fetch an unsere Server, keine Hintergrund-Synchronisation, kein Logging Deiner Inhalte. Im DevTools Netzwerk-Tab siehst Du genau das. Ein angenehmer Nebeneffekt der Canvas-Verarbeitung: EXIF-Metadaten der JPG, etwa GPS-Koordinaten, landen nicht im WebP. Mehr dazu unter Datenschutz bei Bild-Konvertern.

Was wir an Telemetrie sehen

Wenn Du dem Cookie-Banner zustimmst, lädt unser Tool zwei Drittanbieter-Skripte: Adition (Werbung) und optional Umami (cookielose Reichweitenmessung). Beide sehen nichts über Dein Bild, weil das Bild den Browser nie verlässt. Sie sehen den Seitenaufruf, die Verweildauer und grobe Geräte-Daten.

Quellen

Review-Zyklus

Die Ratgeber und Pflicht-Pages werden halbjährlich gegen aktuelle Quellen geprüft. Änderungen landen mit Datum und Begründung unter /korrekturen. Tippfehler und kleinere Präzisierungen machen wir still im Hintergrund.

Was jpgwebp.de NICHT ist

jpgwebp.de ist kein Bildeditor. Wir wandeln das Format, steuern die Qualität und skalieren optional die Breite, alles andere bleibt der Quelle überlassen. Wir stellen keine Hintergründe frei, ändern keine Farben und fügen keine Wasserzeichen hinzu. Wenn Du Bilder zuschneiden, retuschieren oder freistellen willst, sind Tools wie GIMP, Photopea oder Adobe Photoshop besser geeignet.

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